Kurzkonzept   

 

 

Das Konzept unterliegt einer ständigen Veränderung, je nach Stand der Dinge, Informationsstand, Überlegung, Beratung, Ideenbildung und abhängig von den Kindern und Jugendlichen, die den ZWISCHENRAUM mitgestalten.

 

 

Die Arbeit und das Lernen finden projektorientiert und individuell statt und bewegen sich in den Bereichen Kultur (Kunst und Handwerk, wie beispielsweise Theater, Musik, Fotografie) und Natur (Gärtnern, Landwirtschaft, Erlebnispädagogik). Hierfür kooperieren wir mit verschiedensten Betrieben im nahen und weiteren Umfeld der Einrichtung und mit Menschen, die die notwendigen Fachkenntnisse für die erwähnten Bereiche haben.

Im Mittelpunkt steht die individuelle Entwicklung und bildet eine der drei Hauptsäulen unserer Arbeit. Hierzu gehört, dass der Heranwachsende an eigenen Projekten und Themen arbeitet, wofür ihm Zeit, Raum und Unterstützung zur Verfügung gestellt wird. So kann er sein eigenes Lebensthema suchen lernen und sich durch die Auseinandersetzung mit den Themen, die ihn selbst beschäftigen, an das herantasten, was für ihn Sinn erfüllende Aufgabe in der Gesellschaft sein kann. Diese soll er erproben können. So soll ihm geholfen werden, sich in selbst gesetzten Zielen weiterzuentwickeln und Kompetenzen über eigene Erfahrungen zu erlangen. Lernen wird hier als ein selbst konstituierender Prozess verstanden, der in der Gemeinschaft mit echten Vorbildern und einer vorbereiteten Umgebung im Dialog entsteht.

 

Eine weitere Säule unserer gemeinsamen Arbeit soll ein eigener handwerklicher Betrieb oder ein Café werden. Hier bieten sich viele individuelle Lern- und Arbeitsfelder, so dass jedes Kind und jeder Jugendliche dort Tätigkeiten finden kann, z.B. Internetpräsentation, Verkauf, Herstellung, Buchhaltung, Service usw., die seinen Neigungen, Interessen und Fähigkeiten entgegenkommen. Gleichzeitig entstehen Möglichkeiten, Neues zu entdecken und zu erlernen, Fähigkeiten zu üben und individuell teilzuhaben an diesen gemeinschaftlichen Projekten.

Das Führen des Haushaltes und des Gartens des Zwischenraums,  beispielsweise auch das Kochen gemeinsamer Mittagessen wird bereits täglich geübt.

 

Des Weiteren ist ein dritten Schwerpunkt die gemeinsamen Projekte bzw. Kurse, wie beispielsweise ein mehrwöchiges Arbeiten mit einem Künstler oder Handwerker (Bogenbau und Bogenschießen, ein Musikprojekt und ein Naturprojekt) Hierzu gehören auch gemeinsame erlebnispädagogische Angebote, die in den Ferien stattfinden.

 

 

Wichtig ist uns dabei:

 

  • die Schaffung von Bindungen durch individuelle Betreuung, durch ein Klima der Wärme und gegenseitigen Wertschätzung
  • die Schaffung einer Kultur des Zusammenlebens und -arbeitens, in der Selbstbestimmung, Partizipation, Teilhabe, Selbstverwaltung und das Erlernen demokratischer Prozesse eine große Rolle spielen
  • ein strukturierter Tages- und Wochenrhythmus
  • das gemeinsame Gestalten und Feiern von Festen
  • das Schaffen von Kunst und Kultur (zum Beispiel: Theater, Musik, Malerei, Tanz, Plastizieren, Zirkus, Filme)
  • Zielgespräche mit den Heranwachsenden und die Zusammenarbeit mit Paten/Tutoren
  • eine enge Kooperation mit Elternhaus und Schulen mit dem Ziel der Wiedereingliederung der Heranwachsenden in das soziale Umfeld.  

 


 

 

13.02.2018

 

Die Planung für unsere Präventivgruppe schreiten voran. Danke an HERZENSSACHE e.V..

20.12.2017

 

Wir freuen uns sehr über den Beitrag des SWR und bedanken uns bei allen Beteiligten!

17.11.2017

 

Wir freuen uns über jeden, der uns unterstützt und danken vielmals für die Zusendung der

->Unterstützerschreiben.

 

17.11.2017

 

Der neue -> Newsletter ist da!

21.10.2017

 

WIR suchen MITGESTALTER/INNEN -> Offene Stellen

 

Wir suchen ein großes Grundstück mit mehreren Räumen für ein dauerhaftes Zuhause in Mannheim für unseren ZWISCHENRAUM!