Integrationshilfe nach § 35a SGB VIII

Zielgruppe

Kinder und Jugendliche mit einer seelischen Behinderung haben nach § 35a SGB VIII einen Anspruch auf eine Integrationshilfe. Zur Feststellung einer seelischen Behinderung holt das zuständige Jugendamt einen entsprechenden Bericht beim behandelnden Kinder- und Jugendpsychiater oder Kinder- und Jugendlichentherapeut ein. 

 



Ziel der Hilfe

Ziel ist die Minimierung der aus der seelischen Behinderung hervorgehenden Teilhabebeeinträchtigung sowie 

 

  • die Befähigung zu einem selbstbestimmten Leben,
  • die Unterstützung zu einer gleichberechtigten Teilhabe am Leben in der Gesellschaft und
  • die Vermeidung von Benachteiligung.

 

Die Integrationshilfe stellt in diesem Sinne die Teilhabe des Kindes/Jugendlichen an der Schulgemeinschaft sicher und befähigt zu einer möglichst selbstständigen Teilnahme am Unterricht.

 



Qualität

Die Maßnahme wird zum einen durch pädagogische Fachkräfte und zum anderen durch in Erziehung erfahrene Kräfte durchgeführt. Der Träger stellt eine fachliche Einarbeitung sicher.

 

Darüber hinaus sind regelmäßige Fallbesprechungen, externe Supervision und Fortbildungen Bestandteil unseres Konzepts zur Qualitätssicherung.