Die Struktur der Gruppe

 

Die Kinder und Jugendlichen werden von zwei pädagogischen Fachkräften betreut. Der genaue zeitliche Rahmen und der persönliche Bedarf des Kindes/ des Jugendlichen werden in einem gemeinsamen Aufnahmegespräch mit Schule und Elternhaus besprochen. So können die Kinder und Jugendlichen tageweise, einige Wochen oder max. 3 Monate an der Gruppe teilnehmen.

 

Der Ablauf gliedert sich in 3 Phasen:

1. Anfangsphase

Diese Phase dient dem Beziehungsaufbau mit dem betreuenden Pädagogen_in, der Klärung von eigenen Zielsetzungen sowie der Motivation für bestimmte Themen und dem Gehalten des Alltags (z. Bsp. Handwerk, Gartenbau, Haushalt, etc.)



2. Projektarbeit

In der zweiten Phase konzentriert sich das Kind/ der Jugendliche vermehrt auf das eigene Projekt  oder den eigenen Anteil an dem gemeinsamen Gruppenalltag. 

 



3. Re-Integration

In der dritten Phase wird, sofern nicht bereits zuvor begonnen, die Aufarbeitung des Unterrichtsstoffes verfolgt. Des Weiteren wird die eigene Motivation an der Rückkehr in die Schule besprochen und erste Schritte zur "Re-Integration" geplant/unternommen.



Der projektorientierte Ansatz

Projektorientiertes Arbeiten kann auf allen Gebieten stattfinden und ist ein zentraler Kern der Präventivgruppe. Die Projekte werden so gestaltet, dass sie einen breiten Pool an Fähigkeiten und Interessen der Kinder und Jugendlichen abdecken können. Es kann gemeinsam an einem übergeordneten Thema gearbeitet werden und gleichzeitig die verschiedenen Ressourcen der Kinder/Jugendlichen genutzt oder gefunden werden.

 

Praktika in unterschiedlichen Bereichen können ebenfalls vermittelt werden.

 

Ein weiterer Fokus kann auf dem Aspekt "Lernen durch Engagement" liegen, wie zum Beispiel die Gestaltung eines inklusive Cafés.

 

Es ist uns wichtig, eine Umgebung zu schaffen, in der sich die Kinder und Jugendlichen aufgehoben und akzeptiert fühlen. Innerhalb dieses Rahmens können losgelöst von Konkurrenz- und Leistungsdruck Selbstwirksamkeitserfahrungen gesammelt werden.